Pflanzenwelt in /um den Park, in der Dominikanischen Republik
Pflanzen von links nach rechts: Wildblume, Zapote, Bananenblüte, Braumbrot, Maya und Cajuil.
Das sind nur eine kleine Auswahl
der vielfältigen Pflanzenarten in der Parkumgebung, auf der Dominikanischen Republik.
Fast 6.000 Pflanzenarten finden sich hier insgesamt, auf der Insel Hispaniola.
Hunderte Arten von Orchideen, Kakteen, der auffällige Flamboyantbaum, Mahagonibäume, Zuckerrohrfelder, der
wunderschöne Hibiskus in seiner vielfältigen Art, Bougainvillea und Kokospalmen in jeder Form.
Aufgrund der sehr unterschiedlichen Klimazonen
ist auch die Vegetation sehr verschieden: Pflanzen in den tropisch heißen Regenwäldern und
üppige Wälder in der kühlen Bergregionen, die eher an die Vegetation der europäischen Berge erinnert.
Angebaute Nutzpflanzen sind hier die Kokospalme, Bananen, Zuckerrohr, Avocados und Ananas.
Zitronen in gigantischen Größen
Tierwelt in /um den Park, der Dominikanischen Republik
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Reptilien
In der Dominikanischen Republik gibt es keine Giftschlangen in der Natur. Hier gibt es nur Würgeschlangen (Boas). Die kleinen grünen Schlangen können pieksen, aber eher wie ein Schnackenstich. Die Inselbewohner (sowohl Dominikaner wie auch Haitianer) sehen in Schlangen leider nur das Bild des Teufels, welches unbedingt vernichtet werden muss. Das bedeutet letztendlich, dass fast jede Schlange stirbt, sobald sie von den Einheimischen gesehen wird. Die großen Boas (umgänglich schwarze Schlangen) können etwas über 2m lang werden. Ausnahmen sind möglich. Sie nennt man Boa Hispaniola , da sie nur hier und auf den Bahamas vorkommen. Bei Gefahr sondert sie ein stinkendes Sekret aus.
Kleiner Ausschnitt von Wildvögeln im Park
Kolibris
Die Kolibris sind im Park allgegenwärtig und nähern sich ohne Scheu, oft auf einem Meter Entfernung. Doch das geschieht immer sehr schnell. Wenn Blumen auf dem Tisch stehen, kommen die Kolibris sogar ab und zu ins Wohnzimmer. Wenn man sich allerdings an ergiebigen Blüten, wie z.B. Bananenblüten auf die Lauer legt, kann man fast sicher sein, dass alle 10 Minuten einer dieser leuchtenden Minihubschrauber vorbei kommt. Man bemerkt es am summenden Ton seiner Flügel. Die Dominikaner nennen ihn auch Sumbador, obwohl Kolibri auf spanisch Picador heißt. Kolibris sind wehrhafte Vögel. Häufig wird beobachtet, wie sie viel größere Vögel in die Flucht schlagen. Mit ihren spitzen Schnäbeln und ihrer enormen Schnelligkeit sind sie auch klar im Vorteil. Der größere Vögel kann auf einem Ast sitzen oder auch fliegen, der Kolibri nimmt immer wieder Abstand und schießt dann wie ein Geschoss auf den Gegner zu. Aber auch untereinander bekämpfen sie sich. Im Park wurden bisher 3 verschiedene Kolibriarten entdeckt. Die kleinste ist gerade mal so groß wie eine Hummel. Nach heutigem Wissensstand gibt es auch nur drei Arten der Kolibris auf der Dominikanischen Republik. Der Mango Kolibri, der Smaragdkolibri und die Zwergelfe.
Karibische Nachtigall
Die allgegenwärtige Karibische Nachtigall heißt auf spanisch Chirrí. Der deutsche Name ist Schmätzertangare, lateinisch Calytophilus frugivorus tertius. Doch die Dominikaner hier sagen einfach Ruiseñor, was wieder soviel wie Nachtigall heißt. Im Gegensatz zur Europäischen Nachtigall, singt dieser hier den ganzen Tag und nicht die Nacht hindurch. An vielen Punkten im Park ist sie zu hören.
Dorfwebervogel
Diese Webervögel sind ebenso fleißige Sänger wie die Nachtigallen, aber wesentlich scheuer. Teilweise sogar lauter. Trotz ihres schönen Gesanges, ist er lange nicht so vielfältig, wie die Lieder der Nachtigall. Während die Nachtigallen von den Dominikanern in Ruhe gelassen werden, werden die Webervögel stark verfolgt. Angeblich, weil sie die Reisfelder schädigen. Die Webervögel bauen ihre hängenden Nester grundsätzlich an Zweigen, welche über Wasserflächen hängen.
Karibischer Eisvogel
Der Karibische Eisvogel heißt Barancoli. Er baut z.B. auch Erdhöhlen an Steilhängen. Er ist allerdings nicht saphirblau, sondern smaragdgrün. Er macht sich durch sein schnarrendes Geräusch bemerkbar.
Haitianische Nachtschwalbe
Dieser ist ein Bodenbrüter, der am Boden kaum zu sehen ist. In der Dämmerung wird er aktiv. Er fliegt wie die Schwalben, ist aber größer. Oft hört man ein rauschendes Geräusch in der Dämmerung am Himmel. Dann macht er einen seiner vielen Sturzflüge. Seine Laute könnte man auch als ein Schnarren bezeichnen, doch viel lauter, als das vom Barancoli. Seine Laute erfüllen nicht einen Busch, sondern den ganzen Nachthimmel!






